WyngTjun ist ein Ritualkampf, welcher chinesische Kampftechniken mit modernen Mitteln der Rhetorik, Kommunikation und Diplomatie verbindet. Erste Regel: vermeide jeden Kampf falls möglich. Zweite Regel : Gibt der Angreifer nicht nach, handele !
WyngTjun ist nicht für Rambos. Hauptziel ist es, kühl im Kopf zu bleiben und sein Ego auf Abfrage zu unterdrücken. Der Schüler lernt, wie man auf Provokationen wie z.B. "was kuckst du so blöd ?" antworten soll, z.B. mit einem "Entschuldigung, ich hab' dich für jemand anders gehalten", und so in Sekundenschnelle in vielen Situationen einem Kampf aus dem Wege gehen kann. Die Vermeidung eines Kampfes ist kein Akt der Feigheit, sondern ein Beweis der Intelligenz, weil man mit nur wenigen Worten oft Verletzungen aus dem Weg gehen kann.
Es ist jedoch gefährlich, auf die Gutmütigkeit des Gegenübers zu zählen. WyngTjun bereitet den Schüler auf alle möglichen Szenarien vor und lehrt ihn angepasste Argumentation zu bevorzugen. Dies ist der Hauptunterschied im Unterricht von WyngTjun, welcher realitätsnah ist, verglichen mit dem Unterricht traditionneller Kampfsportarten. Der WyngTjun-Ritualkampf ist kein Wettkampf. Es handelt sich um eine strategische Methode mögliche Probleme im Alltag, z.B. beim Ausgehen, ohne unnötige Gewalt zu lösen. Mit einer einstudierten Sprache und Körpersprache lernt der Schüler Angreifer von seinen ursprünglichen Plänen abzubringen und so auf eine effiziente Art und Weise einen überflüssigen Kampf zu verhindern. Falls diese Deeskalationsversuche fehlschlagen, stehen dem Schüler dank WyngTjun-System effiziente Techniken der Selbstverteidigung (innerhalb des gesetzlichen Rahmens der Notwehr) zur Verfügung, um den Gegner daran zu hindern, ihn zu verletzen. Ausserdem hilft das System dem Schüler, sein Selbstvertrauen und seine Selbstsicherheit aufzubauen, so dass er sich selbst von der Opferrolle lösen kann.
WyngTjun ist eine chinesische Kampfkunst und alle Ritualkampftechniken finden in ihr ihren Ursprung. Der beste Beweis dafür ist sein jahrelanger Einsatz von internationalen Spezialeinheiten wie dem FBI, den Marines oder auch dem deutschen SEK.
Der WyngTjun-Ritualkampf ist hoch spezialisiert im Umgang mit Notwehrsituationen und passt sich dem jeweiligen gesetzlichen Rahmen an. Durch den Einsatz eindeutiger und demonstrativer Deeskalationsbewegungen enthüllt der WyngTjun-Schüler der Öffentlichkeit den wahren Angreifer. Notwehr ist nicht nur Selbstverteidigung. Es reicht nicht, seine eigene Haut zu retten, man muss die Notwehr auch gegebenfalls vor Gericht beweisen können, vor allem wenn es Zeugen gegeben hat. Deshalb erlernt der WyngTjun-Schüler ein gesetzlich angepasstes Verhalten.
Jedes Mal, wenn man unwillentlich in eine Kampfsituation gerät, befindet man sich in einer ausserordentlichen oder extremen physischen Situation. Die Bedrohung einer unmittelbaren Gefahr macht sich durch einen plötzlichen Anstieg des Adrenalinpegels bemerkbar, welcher Symptome hervorruft, die manchen Leute nicht bewusst oder bekannt sind, z.B. zitternde Knie, einschränktes Sichtfeld, der unangenehme Wunsch des Wasserlassens, usw.. Als Konsequenz riskiert man dadurch wie vor Angst erstarrt dem Angreifer gegenüber zu stehen.
Das Ziel der Ritualkampfstrategie ist es den Schüler von Anfang an mental auf extreme Situationen vorzubereiten, damit er sich seiner primären physischen Reaktionen bewusst wird.
Unter anderem werden dabei folgende Themen behandelt :
Die Ritualkampfkonzepte werden dem Schüler von Anfang an mit auf den Weg mitgegeben, um ihn effizient und wahrhaftig vorzubereiten. Das Hauptziel ist die Auflösung gefahrenvoller Situationen, um so einer Kampfsituation aus dem Weg zu gehen. Wenn alle diese präventiven Bemühungen fehlschlagen, dann helfen präventive Schläge die Konfrontationszeit und das eigene Verletztungsrisiko zu verringern.
Das Ziel ist NICHT den Gegner zu verletzen, es geht darum den Kampf so schnell wie nur möglich zu beenden, um jeglicher Gefahr aus dem Weg zu gehen.
Der Ritualkampf besteht aus vier Phasen :
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